Die vom NAT2-Gen kodierte N-Acetyltransferase ist ein Enzym, welches Stoffe in der Regel so umwandelt, dass sie für den Körper leichter eliminierbar sind. Variationen in diesem Gen lassen sich in drei Phänotypen unterteilen, die auf der Aktivität des Enzyms basieren: die langsamen, intermediären und schnellen Acetylierer. Bei langsamem Acetylieren kann es bei Einnahme mancher Medikamente zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen, da der Arzneistoff zu langsam abgebaut wird. Schnelle Acetylierung wiederum kann zu Unwirksamkeit aufgrund der beschleunigten Metabolisierung führen, schützt aber auch besser vor der toxischen Wirkung bestimmter Xenobiotika.