Das OPRM1-Gen kodiert für den Opioid-Rezeptor µ1, welcher im zentralen und peripheren Nervengewebe die schmerzlindernden Wirkungen von endogenen Peptiden vermittelt. Variationen in diesem Gen führen möglicherweise zu einem veränderten Ansprechen verschiedener Wirkstoffe, darunter auch Opioid-Analgetika wie beispielsweise Morphin.